Schienenprüffahrzeug, CSR QSY

2016
Die Aufgabe dieses Projektes bestand darin, trotz des vollständig aus Stahl gefertigten Wagenkastens und der dadurch bedingten plastischen Limitierung, dennoch ein eigenständiges Erscheinungsbild zu erzeugen. Bedingt durch die Stahlkonstruktion, konnten keine überspannten Flächen oder komplexe Details realisiert werden. Dieser technische Grundsatz wurde zur Gestaltungsmaxime erhoben. Grundkörperartig wurden, in Anlehnung an architektonische Prinzipien, Volumina und Flächen ineinander geschoben, getrennt und so eine Skulptur herausgearbeitet.

Die hervorstehenden A-Säulen bilden das prägende Element und rahmen die nach hinten versetze, leicht angewinkelte Frontfläche ein. Im Zusammenspiel mit dem mittleren Knick wird eine vertikale Teilung erzeugt, die die Proportion der Frontpartie unterstützt und das Fahrzeug weniger Breit wirken lässt, als es tatsächlich ist.

Es entstand so ein Fahrzeug mit einem progressiven Charakter.


Der Prototyp des Fahrzeugs wurde 2016 in China produziert.
frühe Entwurfsvariante - 2014

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